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Gemeinschaft für eine Gewaltfreie Welt
Humanistische Projekte als Basis-Initiativen
 “Gemeinschaft für eine Gewaltfreie Welt”

Durch ihre Basis-Projekte in 120 Länder, schlägt die Humanistische Bewegung die Veränderung des Hintergrundes der Gewalt durch Förderung von gemeinschaftlichen Aktionen in verschiedenen Bereichen vor, wie in Bildung, Gesundheit und in dem sozialen Beziehungsnetz im allgemeinen. Dabei liegt der Schwerpunkt jeweils darauf, dass es möglich ist mit dem Glauben an uns selbst, an die Anderen und an die Menschheit. Natürlich nur, wenn wir gemeinsam agieren, auf eine organisierte Art und Weise. Eines dieser Projekte ist die “Gemeinschaft für eine Gewaltfreie Welt”

Wir wissen, dass die extremen Erscheinungen von Gewalt (wie der Krieg zum Beispiel) entsteht, weil es eine tiefverwurzelte Gewalt in unserer Gesellschaft, in unserem Bewusstsein und innerhalb der Familien gibt. Die soziale Gewalt ist ein Spiegel unserer inneren Gewalt. Diese erzeugt Tod, Zerstörung, wirtschaftliche Ausbeutung, religiöse und ideologische Intoleranz, die verschiedenen Formen von Diskriminierung, nämlich rassistische, sexuelle, kulturellen generationsbedingte und das ganz „gewöhnliche“  Aufzwingen unsere Ideen und Glaubensvorstellungen.

Der Punkt ist, wenn die Gewalt unakzeptabel und als nicht zu rechtfertigen erscheint, müssen wir mit größter Priorität die Ursachen dafür und das widersprüchliche persönliche Verhalten verändern.

Tun wir dies von der Wurzel her, können wir beobachten, dass die Gewalt mit der Angst fest verbunden ist und ihr entgegen gesetzt das Vertrauen in sich selbst, in andere und in die Zukunft steht. Wir vertreten, dass die persönliche Gewalt immer im Zusammenhang von Inkommunikation und Isolierung entsteht und dass die direkte und offene Kommunikation mit anderen und mit sich selbst, die Gewalt überwindet.

Viele Humanisten sind solidarisch mit ihren Ideen, Empfindungen und Aktivitäten in einer gültigen Handlung verbunden um diesen Abgrund zu überwinden.

Das Projekt selbst:

Dieses Projekt beschränkt sich am Anfang auf eine Region, eine Stadt oder eine Nachbarschaft, mit der Absicht die verschiedenen Formen der Gewalt deutlich zu reduzieren. Der weiterführende Vorschlag jedoch ist es, das Projekt schrittweise auf das ganze Land auszudehnen und über die Landesgrenzen hinaus.

Anfängliche Organisation:

Wir benötigen eine minimale Organisation von 100 Personen, aufgeteilte in 10 Gruppen. Da es die Idee ist, den kulturellen und ideologischen Hintergrund einer Stadt, Region oder Nation zu verändern, wäre es optimal sich mit 10 Projekten zu beschäftigen und nicht nur mit einem. Das Ausschlaggebende ist es, dass 10 Personen mit einer Bereitschaft zur Organisation, die anfängliche Struktur aufbauen.

1. Konfiguration der ersten Struktur:

Sobald die ersten Hundert Interessenten für die Initiative gefunden wurden, kommt ein Orientierer des Rates 15 für zwei Tage zu Besuch, um zu helfen dieser Struktur Gestalt zu geben. Am ersten Tag wird ein Treffen mit den 100 anfänglichen Interessierten statt finden und am nächsten Tag mit 1000, was 10 Räten entspricht. Die Details der Funktionen, der Arbeitsform etc. wird gemeinsam besprochen werden.

2. Qualifizierung der Struktur:

In den folgenden 3 Monaten wir ein andere Leiter jeden Monat kommen, um zweitägige Seminare zu leiten und den Mitgliedern der Struktur die grundlegende Qualifikation zu vermitteln.

3. Wie geht das Projekt weiter?

Innerhalb der Gruppen werden wirkliche menschliche und konstruktive Beziehungen gebildet zwischen den Teilnehmer.

4.1 Die Rolle der Struktur:

Die Mitglieder der Struktur treffen sich kurz jede Woche, führen persönliche Arbeit zum Verständnis der Gewalt durch und planen die Aktivitäten. Jedes Mitglied der Struktur hält Kontakt mit 10 Sympathisanten, die mit dem Projekt übereinstimmen. Wir nehmen mit ihnen monatlich persönlichen Kontakt auf, informieren sie über die Aktivitäten und besprechen wie sie einen Beitrag leisten können in ihren Familien, an ihrem Arbeitsplatz und in ihrem sozialen Umfeld, damit sich auch dort die Gewalt und die Inkommunikation verringert.

4.2 Die Rolle der Sympathisanten:

Sympathisanten sind Menschen in der Umgebung, die eine Welt ohne Gewalt wünschen und sich einem Leben ohne Gewalt verpflichtet fühlen.

4.3 Die konkrete Aktion:

Es gibt Workshops, Treffen, Foren etc. und vor allem der Vorschlag zu einer alltäglichen Lebensstil und Haltung, die dem Projekt entspricht.

4.3.1 Monatlich... die Workshops:

Die Workshops dauern zwischen 4 bis 6 Stunden, die Beteiligung ist offen, alle Mitglieder der Struktur, Sympathisanten und andere interessierte Personen aus der Umgebung können teilnehmen.

Diese Workshops sind tatsächlich Zusammenkünfte, wo persönliche Arbeiten und Gruppenarbeiten durchgeführt werden und wo eine Atmosphäre von menschlichen Beziehungen erfahren werden kann, die zur alltäglichen Erfahrung verschieden ist.

4.3.2 Wöchentlich... Die wöchentlichen Treffen:

Die wöchentlichen Treffen sind für die Mitglieder der Struktur gedacht, und beinhalten persönliche Arbeit sowie Planung der Aktivitäten.

4.3.3. täglich... der “humanistische Stil”:

Behandle die anderen, wie du behandelt werden möchtest und nicht wie Objekte. Wir bestärken das Vertrauen in die Veränderung und erhöhen die Energie in die solidarische Handlung. Wir lehnen gewaltvolle Handlungen ab, klage diese an und verweigern jegliche Zusammenarbeit.

4.4 Die sozilaen Aktivitäten:
  • Organisation von Foren, Konferenzen und Seminaren
  • Mit Organisationen, Firmen, Schulen und zuständigen Ämtern kontaktieren, damit sich diese an dem Projekt beteiligen, damit identifizieren und Zertifikate oder Diplome ausgestellt werden können.
  • Öffentliche Veranstaltungen wie: “Der Tag ohne Gewalt”
Etappen in der Veränderung des sozialen Hintergrunds

Dieses Projekt soll jeden Ort im Land erreichen und längerfristig beabsichtigen wir die Erde menschlich zu machen. Das heißt eine Welt, in der der soziale Hintergrund weder Angst noch Gewalt sein wird, sondern der Glaube an die menschlichen Möglichkeiten, die Freude und die Solidarität. Dies erscheint einigen utopisch und undurchführbar, für uns jedoch stellt es etwas notwendiges, fassbares und mögliches dar, das sich fast alle von tiefem Herzen wünschen.

Schließlich, wenn wir uns diese andere Welt ohne Beschränkungen wünschen, gibt es keinen Grund mit dem Aufbau davon zu warten!

Es ist der Moment um zu handeln!

Kontaktperson:
Magalie Navarrete
ayun82003@yahoo.es
ayun8@hotmail com